Ein Ortszentrum benötigt eine öffentliche Toilette. Daher setzen wir uns für eine öffentlich zugängliche Toilette am S-Bahnhof Mahlsdorf ein. Mit einem Antrag (1143/VII) haben wir das Bezirksamt aufgefordert, sich ebenfalls dafür einzusetzen. Im seinem Bericht vom 23.09.2014 erklärt das Bezirksamt dass es dem Anliegen bisher nicht entsprechen konnte.
“Der Fachbereich Straßen hat die Gegebenheiten für die Schaffung einer öffentlichen Toilette erneut geprüft. Nach wie vor stehen keine geeigneten öffentlichen Flächen zur Verfügung. […] Als einzige Möglichkeit wurde die Einrichtung einer öffentlichen Toilette im Bahnhof selbst gesehen. […] Nach Information der Deutschen Bahn (DB) ist eine öffentliche Toilette im Budget der DB nicht planbar.”
Antrag – 1143/VII (18.10.2013)
Die BVV möge beschließen:
Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich dafür einzusetzen, dass am S-Bahnhof Mahlsdorf eine öffentlich zugängliche Toilette geschaffen wird.
Begründung:
Ein Ortszentrum benötigt eine öffentliche Toilette. Die geplanten Bauarbeiten am und um den Bahnhof verzögern sich zu lange. Es ist einem Ortszentrum nicht zuzumuten, dass man bei dringenden Bedürfnissen in die Büsche geht.
Im Abschlussbericht erklärt das Bezirksamt dazu:
Dieser Empfehlung wurde gefolgt.
Der Fachbereich Straßen hat die Gegebenheiten für die Schaffung einer öffentlichen Toilette erneut geprüft. Nach wie vor stehen keine geeigneten öffentlichen Flächen zur Verfügung. Darüber hinaus ist der unterirdische Raum der Gehwegflächen sehr stark mit Leitungen belegt, die nicht mit einer WC-Anlage überbaut werden können.
Als einzige Möglichkeit wurde die Einrichtung einer öffentlichen Toilette im Bahnhof selbst gesehen.
Nach Information der Deutschen Bahn (DB) ist eine öffentliche Toilette im Budget der DB nicht planbar. Die DB würde aber die räumlichen und technischen Möglichkeiten für die Umsetzung prüfen und die Ergebnisse dazu übermitteln (siehe Anlage). Sollte die Machbarkeit durch die DB bestätigt werden, muss gemeinsam eine Finanzierungsmöglichkeit gesucht werden, da die Umsetzung mit den derzeitigen finanziellen Möglichkeiten nicht realisierbar ist.


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Ein neues Wohnquartier nebenan – und alle in der Nachbarschaft wissen vorher, wie es aussehen wird, ihre Einwände wurden geprüft, und die gewählten Bezirksverordneten haben mitentschieden. So sollte Stadtentwicklung in Marzahn-Hellersdorf laufen. An der Hiltrudstraße passiert gerade das Gegenteil.
Mit der Vorlage Nr. 1597/VI vom 7. Oktober 2026 will das CDU-geführte Bezirksamt dem Vorhaben des Projektentwicklers Laborgh auf der ehemaligen Kleingartenanlage zustimmen: 304 Wohnungen in elf Gebäuden mit vier bis fünf Geschossen und Tiefgarage. Erlaubt wären dort heute nur Einzel- und Doppelhäuser mit höchstens zwei Geschossen – das räumt die Vorlage selbst ein. Der Bebauungsplan, der das ändern soll, ist nicht fertig: Die zahlreichen Einwendungen aus der Nachbarschaft sind noch gar nicht ausgewertet. Mit dem sogenannten „Wohnungsbau-Turbo“, einer befristeten Sonderregel im Baugesetzbuch, möchte das Bezirksamt einfach an ihnen vorbei genehmigen.
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