Solidarität mit El Ouartassy – Gewalt und Rassismus entschieden entgegentreten

    Wie erst am Wochenende öffentlich wurde, ist in Marzahn, am 16. April bereits, schon wieder eine Attacke mit mutmaßlichem rassistischem Motiv verübt worden. Das LKA ermittelt.
    Es handelt sich um Mustapha El Ouartassy. Der aus Marokko stammende 30-jährige Berliner trainiert sehr erfolgreich im Verein VfL Fortuna Marzahn Marathonlauf. Er wurde beispielsweise 2019 Sportler des Jahres in Marzahn.
    Als er spät abends, vom Einkauf kommend, nach Hause lief, wurde er von einem Mann, den er schon in der Straßenbahn bemerkt hatte, angegriffen, beleidigt und mit dem Tode bedroht. Da er mit Kopfhörern in den Ohren unterwegs war, hatte er den Verfolger nicht bemerkt. In beiden Händen Einkauf und Handy, konnte er dennoch verhindern, zu Boden zu stürzen. Seine Rettung waren Passanten, die des Wegs kamen und so zu Zeugen wurden und den Angreifer veranlassten zu fliehen.
    Wir Bündnisgrünen sind entsetzt. Wir verurteilen diese wie jede Attacke!
    Chantal Münster, Diversity-Beauftragte des Kreisverbandes und Vorstandsmitglied: „Die Würde des Menschen ist unantastbar! Wir erklären uns solidarisch mit Mustapha El Ouartassy. Wir verurteilen jede Attacke, egal auf welchen Menschen und dulden keinen Rassismus in unserem Bezirk.“

    Weiterlesen »

    Mehr Unterstützung von Vielfalt und queerem Leben in Marzahn-Hellersdorf

    Marzahn-Hellersdorf muss die Planungen für eine Strategie gegen Homo- und Transfeindlichkeit wieder aufnehmen, mehr für die Förderung einer diversen Gesellschaft tun und braucht endliche einen Queerbeauftragte*n.

    Die bündnisgrünen Abgeordneten Anja Kofbringer und Sebastian Walter haben in mehreren Anfragen den Stand der Berliner Bezirke bei ihrer Förderung von Vielfalt und queerem Leben abgefragt. Die Antwort für Marzahn-Hellersdorf legt offen, wie dringend im Bezirk etwas für den Schutz und die Förderung von queerem Leben getan werden muss. Zu vielen Fragen machte der Bezirk dem Senat gegenüber erst gar keine Angaben.

    weiterlesen »

    Weiterlesen »

    75 Jahre – Haus der Befreiung: Mahnung für Frieden und Demokratie

    Rund um das Ende des „1000-jährigen Reiches“, das ganze 12 Jahre gehalten hat, gibt es in diesem Jahr viel zu feiern, weil das nun 75 Jahre her ist. Auf Grund der Corona-Krise können die Feierlichkeiten nicht wie geplant stattfinden. Aber es ist geboten, dennoch jedem einzelnen Gedenken einen würdigen Rahmen zu geben.

    So auch der Befreiung Berlins, wofür unser Bezirk einen Ort hat, das „Haus der Befreiung“. Es ist belegt, dass die Rote Armee am 21. April 1945 über die Landsberger Allee in Berlin einmarschiert ist. Was das Haus, heute Landsberger Allee 563, damit zu tun hat, ist unklar. Allerdings ist es das einzige alte Gebäude, das beim Errichten der Großsiedlung Marzahn dort stehen blieb.
    weiterlesen »

    Weiterlesen »

    Tag des Baumes – wir brauchen sie, sie brauchen uns

    Heute, am Tag des Baumes, möchten wir auf die großen Herausforderungen für Stadtbäume aufmerksam machen.

    Seit Wochen hat es nahezu nicht geregnet. Die Bodenfeuchte, welche sich über den Winter nicht bis in die erforderliche Tiefe bilden konnte, geht bereits jetzt deutlich zurück. Der Deutsche Wetterdienst hat in großen Teilen von Berlin und Brandenburg die Waldbrandgefahr als hoch eingestuft. Aufgabe der Politik ist es, nicht nur Antworten auf die Abwendung des Klimawandels zu finden. Auch die Anpassung des Stadtgrüns an veränderte Bedingungen und der damit verbundenen geänderten Pflegebedarfe ist ein wichtiger Baustein, um auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet zu sein.
    weiterlesen »

    Weiterlesen »

    Erzieher*innen leisten einen außerordentlichen Beitrag in der Kinderbetreuung

    Noch bevor Eltern zur Arbeit gehen können, auch jene, die jetzt gerade in systemrelevanten Berufen unterwegs sind, öffnet der Kindergarten seine Pforten, um die Kinder in Empfang zu nehmen und ihnen tagsüber eine gute Betreuung zu gewährleisten. Der Kindergarten schließt auch erst am Abend, wenn die Eltern die Kinder wieder abholen können.

    Wie anspruchsvoll die Tätigkeit der Erzieherinnen und Pädagoginnen ist, spüren gerade besonders deutlich die Eltern, deren Kinder zu Hause bleiben müssen. Nicht nur, dass Kindern im Kindergarten eine ausgesprochen kindgerechte und gute Betreuung zukommt, in der sie gesund aufwachsen und gedeihen können, sondern Kindergärten haben einen Bildungsauftrag, den sie staatlich zertifizieren müssen. Der ist dort umso wichtiger, wo Familien ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind.
    weiterlesen »

    Weiterlesen »

    Schnell die Hygiene in Schulen sicherstellen

    In einer Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder wurden neue Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. U.a. werden nun wieder Unterrichtsstunden an Schulen der Oberstufe stattfinden.

    Unabhängig von der Frage, ob dies der richtige Weg ist, stellen sich jetzt ganz konkrete Aufgaben für die Schulen in unserem Bezirk. Es gilt, das Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten. Wir fordern das Bezirksamt auf, die Lehrkräfte und die Lernenden zu unterstützen und die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen.
    weiterlesen »

    Weiterlesen »

    Marzahn-Hellersdorf bekommt 150 neue Bäume

    Derzeit starten Pflanzungen von neuen Straßenbäumen der Stadtbaumkampagne in Marzahn-Hellersdorf. Schwerpunkt ist in diesem Frühjahr Marzahn (Nord). Geplant ist die Pflanzung von: 8 Linden in der Klandorfer Straße, 24 Spitz-Ahorn und 10 Hainbuchen in der Eichhorster Straße, 5 Hainbuchen und 5 Japanische Flügelnuss in der Rosenbecker Straße. Hinzu kommen 8 Kastanien für die Otto-Nagel-Straße in Biesdorf. Die vollständige Liste finden sie hier.

    Vielen Dank Allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, diese Pflanzungen zu ermöglichen.

    Natürlich können Sie jederzeit unabhängig von einem bestimmten Standort ganz allgemein für Pflanzungen der Stadtbaumkampagne in Berlin spenden.

    Die neuen Pflanzungen sind nur ein Baustein auf dem Weg hin zu einer positiven Baumstatistik, d.h. dass mehr Bäume gepflanzt als gefällt werden. Wir fordern das Bezirksamt immer wieder aktiv auf, Standorte für Baumpflanzungen zu suchen und selbst mehr Pflanzungen vorzunehmen.

    Weiterlesen »

    Danke allen Mitarbeitenden im Einzelhandel

    Immer aufs Neue Dank sagen, zeigt, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind. Warum wird uns das erst in Zeiten einer Krise bewusst? Plötzlich rücken sog. „systemrelevante“ (das Wort hat Chancen, zum Wort des Jahres 2020 zu werden) Berufe in den Fokus, machen uns klar, wie wichtig gerade die unterprivilegierten, weil unterbezahlten, Beschäftigten in unserer Gesellschaft sind. Auffallend, dass das vor Allem Frauen betrifft, ob Pflegekräfte oder Verkäuferinnen. 73% des Verkaufspersonals sind weiblich.

    Dieses ist mehrfach gebeutelt. Die Verkaufskräfte sind dem Risiko einer Infektion in einem besonderen Maße ausgesetzt und es hat eine ganze Weile gedauert, bis allmählich Schutzmaßnahmen vor Übertragung getroffen wurden wie bspw. Spuckschutz an den Kassen. Und dann trifft sie der Unmut der Kundschaft, die ihren Frust über die leer gehamsterten Regale an den Verkaufskräften abreagiert.

    Wir sehen auch hier Chancen für eine solidarische Lastenverteilung und für eine längst fällige Wertschätzung bisher wenig beachteter, aber für das Funktionieren unserer Gesellschaft zentral wichtiger Tätigkeiten, die uns im wahrsten Sinne des Wortes am Leben halten. Wir fordern auch für die Verkäuferinnen und Verkäufer, das Lohngefüge angemessen und gerecht zu gestalten.

    Weiterlesen »

    Chance für Waldkindergarten am Buckower Ring

    Mit BVV-Beschluss vom 27. Februar 2020 ist es nun amtlich: Auf dem umstrittenen Gelände am Buckower Ring werden ein Kinderspielplatz und ein Kindergarten errichtet.

    Wir Bündnisgrüne hatten uns bereits vor längerer Zeit mit den Menschen der BI getroffen, die sich mit aller Kraft für einen Waldkindergarten eingesetzt haben. Ihnen war und ist wichtig, das naturbelassene Gelände, das bis zum Wuhletal reicht, unangetastet zu lassen, Fällungen, die fast jede Baumaßnahme mit sich bringen würde, zu verhindern. Deshalb ist die Idee eines Waldkindergartens der einzig richtige Weg.

    Die Pädagogin Inka Seidel-Grothe unterstützt dieses Projekt von Anbeginn. „Es ist eine ideale Symbiose, die es umzusetzen gilt: Einerseits wird mit einem Waldkindergarten auf diesem Gelände wertvolle Stadtnatur erhalten und andererseits der großen Nachfrage für Kindergarten-Plätze im Bezirk gerecht. Kinder brauchen u.v.a. einen gesunden Lebensraum für eine gesunde Entwicklung. Nichts bietet dies besser als Naturplätze, die notwendige Räume für Stadtkinder, Stadt-Tiere und Stadtklima sind.“

    Weiterlesen »