Home

Vier neue Klimaschutzprojekte für Marzahn-Hellersdorf

Die Bündnisgrünen in Marzahn-Hellersdorf hatten sich über lange Zeit für die Stelle eines/einer Klimaschutzbeauftragten eingesetzt. Schon im April 2013 wurde unser Antrag (DS- 0824/VII) dazu beschlossen. Nach verschiedenen Startschwierigkeiten gab es nun endlich erste Ergebnisse vom Bezirksamt. Zur Sitzung des Umweltausschusses am 19.04.17 stellte der Klimaschutzbeauftragte Herr Zander vier neue Projekte für den Klimaschutz in Marzahn-Hellersdorf vor:

  1. Die Vorbereitungen für die Energieberatung für Bürger*innen im Bezirk sind abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale wird eine monatliche Beratung für Haushalte eingerichtet, wie mit einfachen Mitteln Energie eingespart werden kann, zunächst im Glaskasten am U-Bhf Hellersdorf “Wohntheke” und ab Mai/Juni auch an einem Standort in Biesdorf. Die Energieberatung wird vom Bund finanziert und ist für Hilfeempfänger*innen kostenfrei. Sonst liegen die Kosten je nach Haushaltsgröße und Beratungsbedarf bei 5-40 Euro.
  2. Marzahn-Hellersdorf beteiligt sich am Programm Stadtklima im Wandel, welches mit 23 wissenschaftlichen Institutionen ein Stadtklimamodell erabeiten soll.  Dabei wird der Bezirk einer von 13 Praxispartnern. Konkret sollen mit den Flächen vom Gut Hellersdor verschiedenne Varianten für das Bauvorhaben mit der Degewo entwickelt werden. Die Stadtplanung ist mit der Klimafolgenabschätzung in der Modellierung einbezogen, denn bisherige Klimakarten zum Stadtklima sind veraltet. Auch das Thema Wasser spielt dabei eine Rolle.
  3. Mit Gartenbauern der Humboldtuniversität ist der Bezirk außerdem Praxispartner für das Projekt “Grüne Klimaoasen”, das die Entwicklung und Bewirtschaftung von Grünflächen unter Berücksichtigung des Klimawandels erforschen wird.
  4. Als viertes Projekt ist wie von uns Bündnisgrünen lange gefordert ein klimafreundliches Modellprojekt für den Radverkehr geplant. Mit Mitteln aus der Bundesförderung soll ein umfassendes Mobilitätskonzept erstellt werden, das Wege, Verleihsysteme, Abstellmöglichkeiten, Sicherheitskonzepte etc. betrachtet. Denn von allen Bezirken hat Marzahn-Hellersorf den schlechtesten Modal-Split was den Radverkehr angeht: das heißt nur 6 % aller Wegen werden hier mit dem Fahrrad zurückgelegt. Beim nächstschlechteren Bezirk sind das immerhin schon 12 %.

Weiterlesen »

Beschleunigtes Verfahren für die Reaktivierung der Schule am Elsengrund beschlossen

Die BündnisGrünen in der BVV Marzahn-Hellersdorf begrüßen den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung vom 27. April 2017, die Reaktivierung des ehemaligen Schulstandortes in der Elsenstraße  im beschleunigten Verfahren durchzuführen. Außerdem wurde dem Bezirksamt empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass grundsätzlich auch die Bezirke im beschleunigten Verfahren Bauvorhaben durchführen können.

Der Bezirksverordnete Nickel von Neumann erklärt dazu:

“Wir haben schon lange darauf hingewiesen dass die steigenden Schüler*innenzahlen im Bezirk die Schulen an ihre Kapazitätsgrenzen bringen und eine schnelle Reaktion erfordert. Der Schulneubau und die Schulsanierung müssen durch weitere solcher Maßnahmen entschiedener vorangetrieben werden.”

Weiterlesen »

Fußgängerüberweg zum S-Bahnhof Wuhlheide

Die Fuß- und Radwege entlang der Köpenicker Straße vom S-Bahnhof Wuhlheide in Richtung Biesdorf-Süd entsprechen nicht den Erfordernissen für sicheren Fuß- und Radverkehr. Mit Anträgen in den Bezirksverordnetenversammlungen Marzahn-Hellersdorf (0252/VIII) und Treptow-Köpenick (VIII/0126) haben Bündnis 90/Die Grünen die Initiative ergriffen, mit einem Fußgängerüberweg zwischen Ende der Wasserschutzzone und S-Bahnhof – bspw. in der Nähe der Bushaltestelle Köpenicker Straße/Innovationspark – eine barrierearme Verbindung zu einzurichten.
weiterlesen »

Weiterlesen »

Franz-Carl-Achard-Grundschule

Holzbauweise für den Ergänzungsbau der Franz-Carl-Achard-Grundschule

Die Diskussion um den Schulstandort Franz-Carl-Achard-Grundschule in Kaulsdorf hat im letzten Jahr viele Emotionen hervorgerufen. Auch die aktuellen Planungen für die notwendige Sanierung beschäftigen viele Betroffene. Mit einem Modellvorhaben für die Modularen Ergänzungsbauten (MEB) in Holzbauweise, wie es sich die neue Koalition in Berlin vorgenommen hat, könnte am Standort in Kaulsdorf ein innovativer Lernort entstehen.
weiterlesen »

Weiterlesen »

Eröffnung unserer neuen Geschäftsstelle

Am Freitag, den 21.04.17, feierten wir mit zahlreichen Gästen aus Marzahn-Hellersdorf und anderen Bezirken, unseren Mitgliedern sowie Anwohner*innen die Einweihung des neuen BündnisGrünen Kreisverbandsbüros in der Allee der Kosmonauten 151e.

Schon ab 12 Uhr hatten wir zu einem Tag der Offenen Tür eingeladen, der von einigen interessierten Bürger*innen zur Überbringung ihrer Anliegen und Besichtigung der neuen Räume genutzt wurde. Ab 18 Uhr begann die offizielle Eröffnung mit Grußworten von Stefan Ziller, MdA und Sprecher des Kreisverbands Marzahn-Hellersdorf, Inka Seidel-Grothe, Direktkandidatin zur Bundestagswahl und unserer Bezirksverordneten Cordula Streich. Hannah Steinmüller vom Landesvorstand überreichte Salz und Brot und überbrachte Glückwünsche vom Landesverband. Der Sprecher der LAG Gesundheit und Soziales, Wolfgang Schmidt, betonte in seinem Grußwort, dass die neue Geschäftsstelle eine Ermutigung ist, gegen Politikverdrossenheit und Rechtspopulismus sichtbar Flagge zu zeigen. Mit Texten von Tucholsky und politischen Liedern u.a. von Götz Widmann gab es noch ein kleines Kultur- und Musikprogramm.

Im Anschluss konnte nach einer Stärkung am Grill mit buntem Büffet auf das neue Büro angestoßen werden. Wir möchten uns für den tollen Abend und Erinnerungen an eine gelungene Feier bei allen Gästen bedanken und freuen uns mit einem neuen Büro in Marzahn vertreten zu sein.

Weiterlesen »

Grüne Verkehrspolitik – offene Fragen aus der Veranstaltung in Biesdorf

In unserer öffentlichen Kreisverbandssitzung zum Thema “GRÜNE Verkehrspolitik für Marzahn-Hellersdorf” sind zwei inhaltliche Fragen offen geblieben. Eine erste Antwort können wir heute schon nachliefern. Die Frage war, welche Aktivitäten es seitens des Senats gibt den Biesenhorster Sand zu einem Naturschutzgebiet zu erklären. Hierzu hat uns der Senat erklärt, dass es weiter geplant ist den Biesenhorster Sand zu schützen, dies aber den Planungen der TVO nicht entgegen steht.

Die zweite Frage bzgl. der verschiedenen Möglichkeiten einen 10-Minuten-Takt auf der TRAM zu realisieren, erfordert leider noch eine gründlichere Prüfung. Sobald belastbare Informationen vorliegen, werden wir über diese informieren und die Diskussion über die Verkehrslösung Mahlsdorf gerne auch mit den Mahlsdorfer Bürgervereinen transparent führen. Wichtig ist Bündnis 90/Die Grünen Marzahn-Hellersdorf am Ende zu Ergebnissen und Entscheidungen zu kommen. Mahlsdorf hat einen weiteren Stillstand nicht verdient, aber doch eine gründliche Prüfung aller Möglichkeiten.
weiterlesen »

Weiterlesen »

Einladung: Georg Kössler im Gespräch über neue Bäume und Umweltpolitik auf dem grünen Sofa in Kaulsdorf

Wir freuen uns auf Georg Kössler, den umweltpolitischen Sprecher der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. In gemütlicher Atmosphäre diskutieren wir mit ihm über neue Straßenbäume für Marzahn-Hellersdorf, die weitere Renaturierung der Wuhle, den aktuellen Stand zum Wernerbad und viele andere Fragen rund um die Umweltpolitik in Marzahn-Hellersdorf.

Wann: Mittwoch, 26.04.2017, 18-20 Uhr
Wo: Bündnisgrünes Büro, Mädewalder Weg 30, Kaulsdorf

weiterlesen »

Weiterlesen »

Eröffnung der IGA 2017

Bündnis 90/ Die Grünen Marzahn-Hellersorf begrüßen die Eröffnung der IGA 2017 im Bezirk. Damit erhält Marzahn-Hellersdorf die Chance, Menschen mit den verschiedenen Aspekten des Gartenbaus und der Landschaftsgestaltung sowie des Umgangs mit den Naturressourcen Boden, Wasser, Luft, Flora und Fauna bekannt zu machen und Anregungen für eigene Beschäftigungen mit der heimischen Natur zu geben. Die IGA 2017 kann damit einen Beitrag leisten, das Verhältnis der Menschen zur Natur zu verbessern, um so die Lebensqualität – insbesondere in urbanisierten Bereichen – zu erhöhen.

Wichtige Punkte sind vor allem, dass Umweltbildungsangebote sowie die weitere Umsetzung des Waldentwicklungskonzeptes für den Kienberg gesichert sind. Das Umweltbildungszentrum wird auch nach der IGA 2017 weiterbetrieben. Unter ständiger Einbeziehung der Naturschutzverbände ist es gelungen, den Entwicklungs- und Pflegeplan und die ökologische Baubegleitung mit gebietseigenem Saatgut und nach den Strategien für biologische Vielfalt zu gestalten.

Kritisch sehen wir, das für den Bau der Tropenhalle aus Kostengründen nicht alle energetischen Maßgaben umsetzbar waren. Wünschenswert wäre weiterhin ein Umweltmanagementsystem und Monitoring für die Nach-IGA-Nutzung, damit Naturschutz und Erholung auch langfristig für die Menschen im Bezirk öffentlich zur Verfügung stehen.

Inka Seidel-Grothe erklärt dazu:

WK5: Inka Seidel für Mahlsdorf und Kaulsdorf Süd

“Wir möchten, das auch über die Dauer der IGA hinaus die ständige Umsetzung ökologischer und pädagogischer Projekte ermöglicht und weiterhin gesichert wird. In diesem Sinne fordern wir Senat und Bezirk auf, ein Konzept für die Weiternutzung des IGA-Campus, welcher derzeit ein Begegnungs-, Experimentier- und Lernort für Kinder, Jugendliche und Studierende ist, zu entwickeln und vorzulegen.”

Weiterlesen »

Intervent mit badischem Gemüt – früherer Quartiersmanager Hans Panhoff gestorben

In der Trauerfeier für Hans Panhoff am 31.3.2017 in der Taborkirche in Kreuzberg kam sein leidenschaftliches Engagement für gemeinsam konkret gestaltetes gesellschaftliches Leben von ganz verschiedenen Seiten zum Ausdruck, sei es die Stadtratskollegin, seien es die Mit-Bewohnerinnen des 1981 besetzten und bis zu seinem Tod bewohnten Hauses. Ein Satz hat besonders berührt und steht exemplarisch für sein Leben: “Arbeit ist in die Wirklichkeit umgesetzte Liebe.”. Wir geben hier eine nordmarzahner Sicht und Ehrung von Hans Panhoff wieder, die dies auch in seiner Arbeit hier zeigte.

Erschienen in jot w.d. 4/2017 – Ausgabe 248.

Hans Panhoff ist in der Nacht zum 11. März gestorben. Er wurde 59 Jahre alt. Von schwerer Krankheit ist die Rede. Panhoff war von 2011 bis 2016 Bezirksstadtrat für Bauen und Umwelt in Friedrichshain-Kreuzberg, hatte zuvor aber sechs Jahre lang tiefe Spuren im Stadtteil Marzahn Nord-West gezogen. Hier übernahm er im Herbst 2004 die Leitung einer Quartiersagentur, die von Urbanplan gGmbH getragen wurde. Diese Agentur verfolgte die Absicht, die im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ vorgegebene Zielstellung für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zu erfüllen. Mit seinem Amtsantritt wurde der 1999 als Präventionsgebiet eingestufte Stadtteil Marzahn NordWest zum „Interventionsgebiet“, und der aus dem badischen stammende Weinliebhaber nahm diesen Wechsel in zwar ruhiger, doch auch energischer Art an.
weiterlesen »

Weiterlesen »