Wie wird das EEG für den geplanten Neubau der Grundschule Habichtshorst in der Köpenicker Straße in Biesdorf umgesetzt? Dazu haben wir das Bezirksamt befragt (KA-116/VII).
Hierzu kann mitgeteilt werden, dass derzeit eine gasgespeiste KWK-Anlage geplant ist. Alternativ werden aber auch die Möglichkeiten der Abwasserwärmerückgewinnung ausgelotet, für die die wichtigen Voraussetzungen, wie ein Sammlerkanal mit ausreichender Abflussmenge in der Nähe der Schule, gegeben sind. Geothermie (Wärmepumpen mit Tiefbohrung) kommt auf Grund der Trinkwasserschutzzone nicht in Frage. Fotovoltaik wäre als stromproduzierende Anlage nicht für die Gebäudebeheizung geeignet, allerdings wird das Sporthallendach wieder privaten Investoren im Rahmen des Solardachprogramms des Senates zur Bestückung mit Fotovoltaik angeboten.
kleine Anfrage “Zu erneuerbare Energien in der Grundschule Habichtshorst” – KA-116/VII (05.11.2012)
Ich frage das Bezirksamt:
- Wie wird das EEG für den geplanten Neubau der Grundschule Habichtshorst (Köpenicker Str.) umgesetzt?
- Welche möglichen Varianten des EEG werden für die Schule geplant (Photovoltaik; Solarthermie mit Gaskopplung; Kraftwärmekopplung; Erdwärme…)?
Zu der o. g. Kleinen Anfrage gibt das Bezirksamt wie folgt Auskunft:
zu Frage 1 und 2:
Hierzu kann mitgeteilt werden, dass derzeit eine gasgespeiste KWK-Anlage geplant ist (Gegenstand der BPU, die sich bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Prüfung befindet). Alternativ werden aber auch die Möglichkeiten der Abwasserwärmerückgewinnung ausgelotet, für die die wichtigen Voraussetzungen, wie ein Sammlerkanal mit ausreichender Abflussmenge in der Nähe der Schule, gegeben sind. Hier wird die jeweilige Wirtschaftlichkeit der Anlagen und deren Betrieb maßgeblich sein.
Geothermie (Wärmepumpen mit Tiefbohrung) kommt auf Grund der Trinkwasserschutzzone nicht in Frage. Fotovoltaik wäre als stromproduzierende Anlage nicht für die Gebäudebeheizung geeignet, allerdings wird das Sporthallendach wieder privaten Investoren im Rahmen des Solardachprogramms des Senates zur Bestückung mit Fotovoltaik angeboten. Sofern diese umgesetzt wird, könnte das Objekt mehr Energie erzeugen als abschöpfen, d.h. es wäre ein „Energiehaus PLUS“ möglich.
St. Richter (Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Facility Management)
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