Bürger*innen hatten uns darauf aufmerksam gemacht, dass sie ungern mit dem Rad über den sogenannten Galgen am S Bahnhof Kaulsdorf fahren. Es sei ihnen zu gefährlich, sich mit dem Ende der Radspur auf die Straße in den Autoverkehr einzuordnen. Daher weichen viele Radfahrende hier oftmals auf den Gehweg aus, auch aufgrund fehlender Markierungen für den Radverkehr in diesem Bereich. Die Fußgänger*innen beschweren sich jedoch auch über Radfahrende auf dem Fußweg. Unsere Bezirksverordnete Cordula Streich hat beim Bezirksamt nachgefragt ob diese Situation bekannt ist und welche Maßnahmen geplant sind um Konflikte und Gefahrensituationen zu verhindern. Die Antwort können Sie hier nachlesen:
Frage 1: Wie bewertet das Bezirksamt die Verkehrssicherheit am Galgen am S-Bahn-hof Kaulsdorf (Heinrich-Grüber-Straße), insbesondere für den Fuß-und Radverkehr?
Frage 2: Da es vielen Radfahrenden zu gefährlich ist, sich mit dem Ende der Radspur auf die Straße in den Autoverkehr einzuordnen, weichen sie oftmals am Galgen auf den Gehweg aus, auch aufgrund fehlender Markierungen für den Radverkehr in diesem Bereich. Ist dem Bezirksamt diese Situation bekannt und welche Maßnahmen sind geplant um Konflikte und Gefahrensituationen zu verhindern?
Frage 3: Ist die Markierung eines Radstreifens möglich oder das Aufstellen eines Schildes zur gemeinsamen Nutzung des Fußweges als Fuß- und Radweg?
Fragen 1.-3.
Aussagen zum Ablauf des Fließverkehrs liegen in der Zuständigkeit der Polizei. Seitens des betreffenden Abschnittes wurden dem Bezirksamt keine Hinweise auf Probleme, Unfälle bzw. Unfallhäufungen an dieser Örtlichkeit gegeben.
Es handelt sich um einen Streckenabschnitt mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30km/h. Die Kurvenradien sind derart gestaltet, dass auch Busse ohne Einschränkung des Gegenverkehrs passieren können.
Für die bauliche Gestaltung und damit den Straßenquerschnitt der Brücke ist die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz verantwortlich. Eine für die getrennte Ausweisung von Fahrbahn, Gehwegen und zwei Radfahrstreifen notwendige Verbreiterung des Straßenraumes der Brücke war aufgrund der Umfeldbebauung nicht möglich.
Der westl. Fußweg weist eine Breite von > 2m. Eine Benutzung als Radweg ist nicht gestattet.
Frage 4: Wie können Radfahrende und zu Fußgehende an der Kreuzung Gutenbergstraße/Heinrich-Grüber-Straße vor abbiegenden Autos geschützt werden?
In der Gutenbergstraße existieren durch Aufpflasterungen Maßnahmen – insbesondere im Kreuzungsbereich zur Heinrich-Grüber-Straße- die Ein- und Ausfahren nur mit stark reduzierter Geschwindigkeit ermöglichen.
Das in der Gutenbergstraße aufgestellte Verkehrszeichen 206 stellt darüber hinaus sicher, dass beim Ausfahren die entsprechenden Vorfahrten gewährt werden müssen.
Johannes Martin
BzStR WirtSG
Verwandte Artikel
Zum Gedenken an Femizide im Bezirk
Gemeinsam mit den Fraktionen der SPD und der Linken hat unsere bündnisgrüne Fraktion im Bezirksparlament einen Antrag zum Gedenken an Femizide in Marzahn-Hellersdorf eingebracht und erfolgreich beschlossen. Hierfür sollen nach Femiziden an Bürgerämtern oder Rathäusern eine Figur oder eine lilafarbene Stele aufgestellt werden und somit Orte des Gedenkens für die Opfer geschaffen werden.
Nach Femiziden geht der Großteil der Bevölkerung schnell wieder zum Alltag über. Mit den Stelen oder Figuren soll das Gedenken und der Kampf gegen die Gewalt an Frauen im Alltag sichtbar werden. Erst im Januar diesen Jahres wurde in Marzahn wieder eine Frau Opfer eines Femizids, als ihr Ex-Partner sie laut Informationen des rbb mit Dutzenden Messerstichen ermordet haben soll.
weiterlesen »
Weiterlesen »
Wir stehen an der Seite der Ukraine
Im März 2022 haben unsere bündnisgrüne Fraktion zusammen mit anderen Fraktionen im Bezirksparlament in einer Resolution den Völkerrechtsbruch von Wladimir Putin aufs Schärfste verurteilt. Wir haben uns damals klar dafür ausgesprochen, dass Demokratie, Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht verhandelbar sind. Unsere damalige Resolution wollen wir nun – drei Jahre später – nochmal erneuern. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine und sie muss in der Lage sein, sich zu verteidigen.
weiterlesen »
Weiterlesen »
Hundewiese für den Marzahner Norden
Im Marzahner Norden gibt es kaum Flächen, auf denen sich Hunde ohne Leine frei bewegen können und genügend Auslauf erhalten. Viele Anwohnende wünschen sich schon länger mehr ausgewiesene Flächen für ihre Vierbeiner. Damit sich das endlich ändert, hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksparlament einen Antrag gestellt, um eine eingezäunte Hundewiese an der Wuhletalstraße zu errichten.
weiterlesen »
Weiterlesen »